top of page

KI: Manchmal habe ich einen Freund. Manchmal einen Gegner.

  • nicolerubisch
  • 6. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Kennt ihr das? Ihr lasst euch von einer KI einen Text schreiben und denkt euch im ersten Moment:


"Wow. Genau das ist es."

Wenn man den Text nur mit halbem Auge liest, klingt fast alles gut.

Wenn man aber wirklich bei der Sache ist, die eigene Positionierung kennt und weiß, wofür man steht, wen man erreichen möchte und welche Geschichte man erzählen will, dann baut KI ganz schön oft Mist.


Mir begegnen auf Social Media immer wieder Beiträge wie:

"10 Prompts, die dein Leben verändern."

Ich arbeite seit Ende 2023 mit KI. Fast täglich. Und ja – KI ist ein unglaublich gutes Werkzeug.


Aber manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich mit ihr richtige Streitgespräche führe.

Nicht, weil der Prompt schlecht war, sondern weil ich merke:

Das klingt nicht nach mir.


Heute habe ich während eines Gesprächs mit ChatGPT laut gelacht.

Ich habe geschrieben:

„Ich verteidige hier meine Worte. Wir wollen nicht KI schreiben. Punkt. Aus. Fertig. Wir brauchen nicht dauernd alles zu verbessern. Morgen verbesserst du dich selbst wieder. Und übermorgen verbesserst du das Verbesserte vom Verbesserten ebenso wieder.“

Und genau da wurde mir wieder einmal bewusst: Es gibt keinen perfekten Text.

Genauso wenig wie es den perfekten Menschen gibt.


Texte dürfen nach einem Menschen klingen. Ich persönlich möchte keine glattgebügelten und austauschbaren KI-Texte. Ich möchte Texte, in denen Persönlichkeit spürbar wird.


Deshalb nutze ich KI heute anders. Nicht, damit sie für mich schreibt, sondern als Gedankenstütze.

Damit ich Ideen nicht verliere.

Damit sie mir Fragen stellt.

Damit sie Struktur gibt.

Damit sie Wiederholungen erkennt oder ein Lektorat übernimmt – das ich anschließend selbst kritisch prüfe.

Damit sie Widersprüche aufzeigt oder einfach einmal eine ganz andere Perspektive einnimmt.


Meine Geschichten spiegeln meine Haltung.

Sie sind meine Sprache. Und ja – meine Sprache hat Ecken und Kanten.


Ich mag Geschichten, die in Erinnerung bleiben, weil sie eigen sind.

Genau das möchte ich mit PURE RUBY weitergeben.


PURE RUBY ist für mich ein redaktionelles Atelier für Sichtbarkeit.

Ich begleite Menschen dabei, ihre eigene Geschichte zu erkennen, ihre Essenz sichtbar zu machen und eine Sprache zu entwickeln, die wirklich zu ihnen passt.


Persönlichkeit entsteht nicht durch bessere Prompts.

Sondern durch Klarheit über die eigene Geschichte.

Über die eigene Essenz. Und genau dort beginnt für mich echte Sichtbarkeit.


Schreibe mir gerne, wie du darüber denkst.



Kommentare


bottom of page