# Warum ich mein erstes Buch geschrieben habe
- nicolerubisch
- 3. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Juni

„Alles in dir ist gut – Wie das Neue wachsen kann.“
Wenn ich zurückblicke, begleitet mich das Thema Schreiben schon seit meinem 25 Lebensjahr. Damals arbeitete ich neben meinem Studium bei einem Wochenmagazin und entdeckte den Redaktionsalltag. Ich lernte unglaublich viel über Journalismus und entwickelte mich weiter.
Vor rund zehn Jahren sagte ein Ressortleiter des Magazin "Der Spiegel" zu mir:
„Schreiben Sie mehr. Schreiben Sie Bücher. Die Leute wollen von Ihnen lesen.“ Ich fühlte mich geehrt. Geschrieben habe ich nicht, aber ich habe viele Ausreden gefunden...
Keine Zeit. Zu viel Arbeit. Nicht der richtige Moment. Vielleicht später. Ich brauche da eine tolle Co-Autorin – und weiß der Himmel, was ich mir alles selbst erzählte.
Die Wahrheit war eine andere: Es war die Angst, sichtbar zu werden. Die Angst, zu beginnen. Die Angst mich in meiner Verletzbarkeit als Autorin wirklich zu zeigen. Mittlerweile arbeitete ich als Texterin in einer Werbeagentur.
Ich sagte oft: Schreiben ist Seelen-Striptease – und das glaube ich bis heute.
Es bedeutet, die eigene Persönlichkeit und die eigenen Gedanken mit anderen wahrhaftig zu teilen.
Kennst du das auch? ... Dieses tiefe innere Gefühl, dass etwas in dir steckt, das gelebt werden möchte. Etwas, das immer wieder bei dir anklopft.
Bei mir waren das schon immer Geschichten.
Wenn ich heute Schubladen ausräume und alte Notizbücher finde, staune ich oft selbst darüber, was sich dort alles angesammelt hat: Unfertige Märchen, Manuskripte, Dialoge,
Kurzgeschichten, Buch-Ideen, die ich nie weiterverfolgt hatte und Held:innen, die einfach in mir waren.
Mein kreativer Schatz fühlt sich manchmal an wie die Tiefe des Ozeans.
Und das Verrückte ist: Ich träume manchmal sogar Geschichten.
Dann wache ich morgens auf und diktiere sie sofort in mein Handy, bevor sie wieder verschwinden.
All das begleitet mich schon seit Jahrzehnten.
Und jetzt habe ich endlich das Herz in die Hand genommen und geschrieben.
„Alles in dir ist gut“ ist mein erstes kleines Büchlein geworden.
Ein erzählerischer Ratgeber über Veränderung, Vertrauen, Klarheit und den eigenen Weg.
Für mich steht fest: Ich höre nicht mehr auf zu schreiben.
Denn ich habe verstanden, dass dieses Schreiben kein Zufall ist.
Es ist ein Ruf meines tiefsten Inneren.Und ich glaube, es bedeutet für mich noch viel mehr.
Vielleicht darf genau dadurch ein bisschen Wärme in die Welt entstehen.
Ich freue mich sehr, dass mein erstes Buch "Alles in dir ist gut" am 21. Juli erscheint.

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